Silhouette von Kopf in blauen Hintergrund wie Gedanken unsere Ergebnisse beeinflussen

Bild: unsplash.com | Erreichen Sie ihre Potenzial durch Coaching und Persönlichkeitsentwicklung

Warum kommen manche Menschen mit den schwierigen Zeiten besser zurecht als andere?

„Es ist weder die stärkste Art, noch die intelligenteste, die überlebt. Es ist diejenige, die sich am besten an die Änderungen anzupassen versteht.“
-Charles Darwin

Es ist ja nicht so, dass die, die nicht so gut zurechtkommen, zu schwach oder nicht klug genug wären. Es sind andere Aspekte, die im Inneren aktiv und dafür verantwortlich sind, ob jemand zuversichtlich ist oder meistens schwarz sieht. Einen Teil der Unterschiede zwischen den Menschen können wir mit deren persönlicher „Grundausstattung“ zum Beispiel bzgl. der BIG FIVE Faktoren der Persönlichkeit erklären. Aber eben nur einen Teil.

Und was ist, wenn jemand sich von der inneren Schwere befreien und nicht mehr länger daran leiden möchte? Dann können folgende Hinweise hilfreich sein, mit denen man selbst die eigene Transformation unterstützen kann:

Transformationen finden selten ohne Krise statt

Die gute Nachricht vorneweg: Transformationen finden selten ohne Krise statt. Es braucht offenbar eine Zeit tiefgreifender Schwierigkeiten und Hürden, um am Ende etwas Neues entstehen zu lassen.

Aber was können wir tun, um dies zu nutzen?

  • Wir sollten uns mit uns und mit anderen (wieder) stärker verbinden … (Kontakt)
  • Wir sollten (mehr) reflektieren und auf uns selbst achten … (Reflexion)
  • Und wir sollten uns von unserer Vorstellung einer positiven Welt leiten lassen (Vision)

Gedanken > Emotionen > Handlungen > Ergebnisse

Was bedeutet das nun?

Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie stark unser Handeln von unseren Emotionen beeinflusst wird. Und wie stark unsere Emotionen wiederum an unseren Gedanken und Überzeugungen hängen. Und am Ende werden die Gedanken wieder von den Ergebnissen beeinflusst – es ist ein Kreislauf bzw. eine Interaktion der Elemente.

Lust auf ein kleines Gedankenexperiment?

  • Stell Dir die Frage: Was besorgt Dich im Moment? Wo im Körper spürst Du Deine Last? [Kontakt zu Dir]
  • Wenn Du anfängst, Dich selbst zu beobachten, wird Dir möglicherweise bewusst, dass es Grundüberzeugungen oder negative Zukunftsbilder sind, die Deine Sorgen auslösen. [Reflektiere und horche aufmerksam in Dich hinein]
  • Und jetzt stell Dir bitte vor Deinem inneren Auge vor, Du packst diese Bilder und Grundüberzeugungen, steckst sie in eine ausreichend große Schachtel und schließt für einen Moment deren Deckel. *Schließgeräusch* Spürst Du, dass es sich in Dir verändert anfühlt? [Lass im Inneren das Bild der Schachtel entstehen]

Du hast bestimmt auch schon in anderen Situationen erfahren, dass unsere Gedanken ziemlich mächtig in uns sind. Wir alle werden in starkem Maße durch sie gelenkt – und wenn es viele sorgenvolle Gedanken sind, lenken sie uns mitten hinein in die Schwere und ins innere Leiden. Aber jeder kann lernen, die eigenen Gedanken so zu beeinflussen und so zu lenken, dass andere Gedanken mehr Raum bekommen.

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. -Albert Einstein

Fassen wir also zusammen:

  • Unsere Ergebnisse hängen von unseren Handlungen ab.
  • Unsere Handlungen hängen von unseren Emotionen ab.
  • Und unsere Emotionen hängen von unseren Gedanken und Überzeugungen ab.

Das heißt, wir werden die Ergebnisse in unserem Leben nicht ändern können, solange wir weiter so denken wie zuvor. Und solange sich Deine Denkweise nicht ändert und Du Deine kritischen und einschränkenden Überzeugungen nicht überwindest, wirst Du keine anderen (besseren) Ergebnisse erzielen können. Der beste Weg, die eigenen Gedanken lenken zu lernen, ist die regelmäßige Meditation. Schon seit Jahrtausenden wird dieser Weg in den asiatischen Kulturen gepflegt und Meditation gilt inzwischen auch im Business als Quelle der Ausgeglichenheit.

Hier ist kleine Anregung für heute:

  1. Mache Dir einschränkende Überzeugungen bewusst. Nimm zum Beispiel drei Dinge, bei denen Du Dir innerlich sagst „das geht sowieso nicht“, „das wird nie klappen“, „ich kann das nicht“ etc. Schreibe sie Dir am besten auf.
    • Akzeptiere, dass diese Stimmen zu Deinem Selbstbild gehören und dass sie Deine Selbstwirksamkeit und Deinen Mut manchmal ziemlich runter drücken.
  2. Identifiziere, welche Gedanken in Deiner Persönlichkeit das Gegengewicht bilden. Da gibt es ebenfalls viele Überzeugungen, die positive Lichter sind und die Dich offen, selbstbewusst und neugierig sein lassen. Schreibe Dir die positiven Aspekte auf – oder male ein Bild dazu.
    • Du kannst für eine Darstellung zum Beispiel das Modell des Inneren Teams von Friedemann Schulz von Thun nutzen.
  3. Teile deine Erkenntnisse mit anderen und spüre die kleine Kraftquelle, die dadurch entsteht.
    • Manchmal dauert es nur einen kleinen Moment lang, aber er ist da.
  4. Sammle heute so viele kleine Positiv-Momente, wie Du nur kannst.

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Die Autorin

Ursula Franke Psychologin Moderatorin Coach

Ursula Franke

ist Diplom-Psychologin, Geschäftsführerin und Mediatorin und unterstützt seit über 25 Jahren Kunden bei den Herausforderungen in der Personalentwicklung. Sie ergündet sorgfältig den Kern eines Menschen und weiß, was Begegnung, Vertrauen und Tiefe nachhaltig bewirken können. Ihre Erfahrungen gehen von kleinen Unternehmen bis zu höchsten Führungsebenen in Konzernen.